Rufnummer zum anderen Anbieter mitnehmen

Rufnummermitnahme, Portierung wie funktionierts? 


Bei einem Handyvertrag bekommt der Kunde eine Rufnummer von der Telefongesellschaft zugeteilt.
Möchte der Kunde den Anbieter wechseln, ist es vom Vorteil die Handynummer zum neuen Anbieter mitzunehmen. Die gewohnte Handy-Rufnummer weiterhin zu nutzen, bringt viele Vorteile. So kann der Kunde seine Visitenkarten oder Briefpapier behalten. 
Viele Freunde und Bekannte müssten über die neue Handy- Nummer informiert werden. Der Aufwand, die neue Nummer weiterzugeben ist zeitaufwändig und unbequem. 

Seit November 2002 ist es möglich beim Anbieterwechsel die Rufnummer zu behalten. Die Regulierungsbehörde hat der lebenslangen Mitnahme der Rufnummer (Rufnummerportierung) zugesprochen. 
Der Prozess der Importierung ähnelt sich bei allen Anbietern. 
Nach der Kündigung, muss die Übernahme der Rufnummer beantragt werden. Dies sollte frühesten 4 Monate vor Ablauf des alten Vertrages und höchstens 30 Tage nach Ende des alten Vertrages geschehen. Allerdings ist es sinnvoll sich frühzeitig um die Portierung zu kümmern. So können keine Komplikationen entstehen. 
Nach Ablauf des alten Vertrages wird dann die Rufnummer auf den neuen Vertrag geschaltet. Die Portierung geht zügig, nur wenige Stunden braucht der Handy-Nutzer zu warten. 
Stimmen die Kundendaten erfolgt die Portierung problemlos. 
Der Anbieter kann für die Rufnummer-Mitnahme eine Bearbeitungsgebühr verlangen, allerdings hat die Bundesnetzagentur eine Obergrenze von 30,72 EUR festgesetzt. 

Auch bei Prepaid Karten ist eine Portierung bei manchen Netzbetreibern möglich. Der Handy-Nutzer sollte darauf achten, dass genug Guthaben für die Bearbeitungskosten aufgeladen ist. Ebenso müssen Prepaid-Karten gekündigt werden. Die Einreichung einer Verzichtserklärung beim Anbieter ist erforderlich. 
Besitzt der Kunde ein Simlock-Handy, sollte er beim alten Anbieter für die Entsperrung sorgen, damit er das Handy weiterhin nutzen kann. Ist das Handy noch keine 2 Jahre alt, kann es zu Problemen führen, es wird nur gegen einer Gebühr von 100,- EUR entsperrt. 

Ebenso kann eine bestehende Festnummer bei manchen Anbietern für eine Homezone portiert werden.